- Weltcup 2026
Ruhpolding – Zum Abschluss des Biathlon-Wochenendes in der Chiemgau Arena haben die Damen noch einmal für Hochspannung gesorgt. Vor ausverkauften Tribünen, bei Sonnenschein und besten Bedingungen entwickelte sich die Verfolgung über 10 Kilometer zu einem echten Krimi – mit einem starken französischen Finish und großer deutscher Erleichterung.
Lou Jeanmonnot setzte sich nach einem packenden Duell auf der Schlussrunde durch und feierte ihren Sieg vor Hanna Öberg aus Schweden und Camille Bened aus Frankreich. Franziska Preuß mischte lange im Kampf um das Podest mit, musste nach einer Strafrunde im letzten Schießen jedoch abreißen lassen und belegte am Ende Rang sieben.
Aus deutscher Sicht stand dennoch ein Erfolg im Mittelpunkt: Selina Grotian zeigte Nervenstärke, kämpfte sich trotz zweier Fehler im letzten Anschlag ins Ziel und belegte Platz 13. Damit erfüllte sie die volle Olympianorm und löste ihr Ticket für Antholz – die Erleichterung im Zielraum war spürbar.
Vor der stimmungsvollen Kulisse in Ruhpolding boten die Damen noch einmal Werbung für den Biathlonsport. Enge Abstände, wechselnde Führungen und eine begeisterte Chiemgau Arena sorgten für einen würdigen Abschluss des Weltcups.

