• Weltcup 2026

Die Herren-Staffel hat am Donnerstag für große Spannung und beste Biathlon-Unterhaltung in der Chiemgau Arena gesorgt. Bei sehr guten Bedingungen, einer hervorragend präparierten Strecke und stimmungsvoller Kulisse mischte das deutsche Team bis zur letzten Runde im Kampf um die Spitzenplätze mit und durfte sich am Ende über einen Podestplatz freuen.

Justus Strelow eröffnete die Staffel solide und hielt Deutschland von Beginn an im vorderen Feld. Trotz des enorm dichten Rennverlaufs blieb das Quartett stets in Schlagdistanz. Danilo Riethmüller übernahm anschließend und brachte die Mannschaft mit starken Schießeinlagen sogar zeitweise an die Spitze. Auch David Zobel zeigte im dritten Abschnitt Nervenstärke am Schießstand und behauptete sich gegen hochkarätige Konkurrenz.

So ging Schlussläufer Philipp Nawrath in aussichtsreicher Position ins Rennen. Die Entscheidung fiel – wie so oft – beim letzten Schießen. Während Frankreich dort die Nerven behielt und sich entscheidend absetzen konnte, blieb Deutschland mit einem Nachlader weiter voll im Rennen um das Podium. Auf der dramatischen Schlussrunde lieferte sich Nawrath einen intensiven Kampf mit Norwegen und Schweden und brachte den Podestplatz schließlich ins Ziel.

Den Sieg sicherte sich Frankreich, dahinter folgte Norwegen. Deutschland komplettierte nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung das Podium und feierte damit den ersten Staffel-Podestplatz der Herren in diesem Winter. Die Fans in der Chiemgau Arena sorgten bis zur Zielgeraden für eine mitreißende Atmosphäre und einen würdigen Rahmen für dieses hochklassige Staffelrennen.

Mit diesem Ergebnis endet ein weiterer starker Weltcup-Tag in Ruhpolding. Am Freitag geht es mit den Sprintwettbewerben weiter.