Wettkampftypen

Was unterscheidet den Massenstart von der Verfolgung? Wir erklären es Ihnen.

Bei der Biathlon Sommer Weltmeisterschaft messen sich die Athleten in den Disziplinen Super-Sprint, Sprint, Verfolgung und Massenstart.

Wo genau die Unterschiede und Gemeinsamkeiten liegen erfahren Sie hier.

Supersprint

Der Supersprint besteht aus einem Qualifikations- und einem Finalwettbewerb, die beide am gleichen Tag stattfinden.

Bei den Frauen beträgt die Streckenlänge 4 Kilometer (einschließlich 2,4km Supersprintqualifikation). Die Männer bewältigen insgesamt 6 Kilometer (einschließlich 3,6km Supersprintqualifikation).

Nach der Qualifikation starten die besten 30 Läuferinnen und Läufer gleichzeitig in den Supersprint.

Sprint

Der Sprintwettkampf ist dem Einzelwettkampf am ähnlichsten. Allerdings ist die Strecke deutlich kürzer.

Die Frauen bewältigen drei Mal eine jeweils 2,5 Kilometer lange Runde, während die Männer drei Mal 3,3 Kilometer (oder zwei Mal 3,4 Kilometer und 3 Kilometer) laufen. Während des Wettkampfs wird stehend und liegend geschossen. Gerade auf diesen kurzen Distanzen zählt jeder Treffer. Denn bei drei Runden ist es schwer, die verlorenen Sekunden wieder wettzumachen. Wer sich einen Fehlschuss erlaubt, muss die 150m lange Strafrunde in 21 bis 26 Sekunden durchlaufen.

Massenstart

Mit dem gleichzeitigen Start aller Wettkämpfer bietet der Massenstartwettkampf den Zuschauern die ultimative Spannung. Da für jeden Wettkämpfer aufgrund des gleichzeitigen Starts zur fast gleichen Zeit eine Bahn am Schießstand zur Verfügung stehen muss, ist die Zahl der Teilnehmer auf 30 begrenzt. Die Streckenlänge beläuft sich auf 10 Kilometer.

Die Athleten bewältigen vier Schießeinlagen: liegend – liegend – stehend – stehend. Bei der ersten Schießeinlage richtet sich die Reihenfolge nach der Startnummer der Athleten. Ab der zweiten Schießeinlage reihen sich die Athleten entsprechend der Reihenfolge des Eintreffens am Schießstand auf den freien Schießbahnen von rechts beginnend ein.

Die Teilnahme am Massenstart basiert auf den Topergebnissen in der Gesamtwertung des laufenden Weltcups.