Biathlet mit Startnummer 13 läuft in der Verfolgung vor vollbesetzten Tribünen und Bergkulisse.
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Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen präsentierte sich die Chiemgau Arena einmal mehr als würdige Bühne für hochklassigen Biathlon. Vor vollen Tribünen und lautstarker Unterstützung der Fans entwickelte sich der Sprint der Herren über zehn Kilometer zu einer klaren Angelegenheit für Sebastian Samuelsson.

Der Schwede zeigte ein nahezu perfektes Rennen, blieb bei beiden Schießeinlagen fehlerfrei und setzte sich mit starker Laufleistung an die Spitze. Dahinter schob sich Tommaso Giacomel mit nur einem Schießfehler auf Rang zwei, gefolgt von Sturla Holm Laegreid, der ebenfalls mit einem starken Auftritt überzeugte und Dritter wurde.

Aus deutscher Sicht sorgte David Zobel für das beste Ergebnis. Der Bayer präsentierte sich nervenstark am Schießstand, blieb zweimal fehlerfrei und belohnte sich mit Rang neun – ein starkes Resultat vor heimischem Publikum. Philipp Nawrath zeigte ebenfalls ein solides Rennen, musste jedoch einen Fehler im Stehendschießen hinnehmen und kam direkt hinter Zobel auf Platz 11 ins Ziel.

Für Justus Strelow war es erneut das Stehendschießen, das ein besseres Resultat verhinderte. Trotz fehlerfreiem Liegendanschlag führten zwei Fehler später zu Rang 40. Johannes Kühn kam nach insgesamt drei Schießfehlern nicht über Platz 36 hinaus. Auch Danilo Riethmüller erwischte keinen guten Tag und fiel nach insgesamt vier Fehlern weit zurück.