- Weltcup 2026
Nach der erfolgreichen Staffel am Donnerstag steht für die Herren am Samstag das erste Einzelrennen des Weltcups in Ruhpolding auf dem Programm. Ab 14:30 Uhr geht es im Sprint über 10 Kilometer in die Loipe, jeweils zwei Schießeinlagen entscheiden über Zeit, Platzierung und zugleich über die Ausgangslage für den Verfolger am Sonntag.
Die Chiemgau Arena bietet dafür erneut beste Bedingungen. Die Strecke präsentiert sich in sehr gutem Zustand, die Tribünen sind gut gefüllt und die Stimmung verspricht auch beim Herren-Sprint einen echten Weltcup-Rahmen. Nach dem Podestplatz in der Staffel geht das deutsche Team mit Rückenwind in den Wettkampf.
Für das DSV-Team ruhen viele Hoffnungen auf Philipp Nawrath. Der 32-Jährige überzeugte zuletzt mit dem zweiten Platz im Sprint von Oberhof und gehörte auch beim Staffelrennen in Ruhpolding zum Podestquartett. Bei fehlerfreiem Schießen kann Nawrath erneut um die vorderen Platzierungen mitlaufen und vor heimischem Publikum angreifen.
Neben Nawrath stehen mit Justus Strelow, David Zobel, Johannes Kühn und Lucas Fratzscher weitere erfahrene Athleten im deutschen Aufgebot. Danilo Riethmüller rückt für den erkrankten Philipp Horn ins Team. Insgesamt gehen sechs deutsche Herren an den Start, für einige von ihnen spielt auch der Kampf um die verbleibenden Olympiatickets eine zentrale Rolle.
An der Spitze ist das Feld offen besetzt. Der Träger des gelb-roten Trikots, Tommaso Giacomel aus Italien, zählt ebenso zu den Siegkandidaten wie Sturla Holm Laegreid aus Norwegen, der Franzose Eric Perrot oder Sebastian Samuelsson aus Schweden. Trotz einiger Ausfälle ist die Leistungsdichte hoch, viele Athleten bringen sich in Stellung für ein enges Sprint-Rennen.

