Zwei Biathletinnen laufen im Anstieg durch die verschneite Waldkulisse und kämpfen um Positionen.
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Nach der Staffel folgt am Freitag das erste Einzelrennen des Weltcups in Ruhpolding. Ab 14:30 Uhr steht der Sprint der Damen auf dem Programm. Über 7,5 Kilometer und jeweils zwei Schießeinlagen ist Präzision ebenso gefragt wie Tempo – und jede Athletin kämpft ganz für sich.

Die Chiemgau Arena bietet dafür erneut den idealen Rahmen. Die Strecke ist bestens vorbereitet, der Schnee liegt satt in der Loipe und die Zuschauerränge sorgen schon vor dem Start für eine spürbare Weltcup-Atmosphäre. Nach den intensiven Staffeltagen richtet sich der Blick nun auf die individuellen Leistungen.

Aus deutscher Sicht stehen mehrere Athletinnen im Fokus. Selina Grotian geht mit besonderem Druck ins Rennen, da sie weiterhin um die Qualifikation für die Olympischen Spiele kämpft. Ein starkes Ergebnis in Ruhpolding wäre für sie von großer Bedeutung. Auch Franziska Preuß steht im Mittelpunkt: Nach der Staffel sprach sie offen über fehlende Leichtigkeit – der Sprint bietet nun die Chance, neues Selbstvertrauen zu sammeln.

Neben Grotian und Preuß gehen mit Vanessa Voigt, Julia Tannheimer und Janina Hettich-Walz weitere bekannte Namen für Deutschland an den Start. Komplettiert wird das deutsche Aufgebot von Sophia Schneider, die in Ruhpolding erstmals in dieser Saison im Weltcup an den Start geht und damit mit besonderer Aufmerksamkeit begleitet wird.

Wenn am Freitagnachmittag der Startschuss fällt, ist alles angerichtet für einen spannenden Sprinttag in Ruhpolding – mit schnellen Runden, entscheidenden Schießmomenten und der besonderen Stimmung der Chiemgau Arena.